Abfertigung ALT

Abfertigung Alt bis Eintrittsdatum 31.12.2002
Abfertigungansprüche

Dienstjahre                                      Anspruch Monatsentgelte
 0 – 2                                                              0
 3 – 4                                                           2 / 12
 5 – 9                                                           3 / 12
10 – 14                                                        4 / 12
15 – 19                                                        6 / 12
20 – 24                                                        9 / 12
ab 25                                                         12 / 12

Aktuar

Aktuare sind wissenschaftlich ausgebildete Experten, die sich auf der Basis mathematisch-statistischer Methoden mit der Modellierung, Bewertung und Steuerung von Risiken auseinandersetzen.

Homepage der Aktuarvereinigung Österreich (AVÖ): https://avoe.at

Betriebliche Altersvorsorge

Seit 1990 gibt es in Österreich mit dem Betriebspensionsgesetz (BPG) eigene arbeitsrechtliche Vorschriften für die betriebliche Altersvorsorge (Zweite Säule). Die Arbeitgeberin/der Arbeitgeber kann im Rahmen eines Arbeitsverhältnisses mit dem Betriebsrat einen Kollektivvertrag oder eine Betriebsvereinbarung oder mit den Arbeitnehmern eine Vereinbarung gemäß Vertragsmuster über eine zusätzliche Alters-, Hinterbliebenen- und eventuell Invaliditätsvorsorge abschließen. Das Betriebspensionsgesetz erfasst Leistungszusagen, die durch 

  • Pensionskassen
  • Versicherungsunternehmen im Wege der betrieblichen Kollektivversicherung,
  • Einrichtungen der betrieblichen Altersversorgung im Sinne der Richtlinie 2003/41/EG,
  • so genannte direkte Leistungszusagen oder
  • Abschluss von Versicherungsverträgen

    zu erfüllen bzw. zu erbringen sind.

Quelle und weiterführende Informationen: Bundesministerium für Finanzen (BMF)

DBO – Defined Benefit Obligation (IAS/IFRS)

Die DBO ist der Barwert der bereits erworbenen Pensionsansprüche, sie stellt die Sollrückstellung nach IAS dar.

Für die Berechnung der DBO werden als Bemessungsgrößen die zum Stichtag erreichten Ansprüche unter Einbezug zukünftiger Steigerungen. (Veränderungen des Gehaltes, der Sozialversicherungsleistungen, sowie Pensionsvalorisierungen) berücksichtigt. Es ist der Barwert der den bereits abgeleisteten Dienstjahren zuzuordnenden erreichten Anwartschaft, unter Berücksichtigung zukünftiger Gehaltsänderungen.

DBO erwartete= DBO + SC + IC – geschätzte Auszahlungen

EIOPA

Europäische Aufsichtsbehörde für das Versicherungswesen und die betriebliche Altersversorgung. Neben der EBA (Europäische Bankenaufsichtsbehörde) und ESMA (Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde) eine der Europäischen Finanzaufsichtsbehörden. Zur EIOPA-Homepage.

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Solvency II

Das neue Versicherungsaufsichtssystem Solvency II ist mit 1.1.2016 in Kraft getreten. Eine grundlegende Reform des Versicherungsaufsichtsrechts, im Speziellen der Solvabilitätsvorschriften (Eigenmittelanforderungen) für Versicherungs- und Rückversicherungsunternehmen, soll als Ergebnis dieses EU-weiten Projekts erreicht werden.

T4U

Abkürzung für "Tool for Undertakings". Bis 2017 von der EIOPA zur Verfügung gestelltes Meldetool, um XBRL Meldungen zu erzeugen. Mittlerweile müssen Unternehmen auf kommerzielle Lösungen wie die von SecondFloor zurückgreifen.

verknüpfte Glossar Beiträge

USP

Abkürzung für UnternehmensSpezifische Parameter. Eine Auswahl an speziellen Parametern, die man bei der Berechnung der Solvenzkapitalanforderung durch unternehmenseigene Parameter ersetzen kann. Muss von der FMA genehmigt werden.

verknüpfte Glossar Beiträge

Abfertigung NEU

Für Arbeitnehmerinnen/für Arbeitnehmer, deren Arbeitsverhältnis ab dem 1. Jänner 2003 begonnen hat, gilt das  Betriebliche Mitarbeiter- und Selbständigenvorsorgegesetz (BMSVG) und damit die Abfertigung NEU. Seit 1. Jänner 2008 sind auch Freie Dienstnehmerinnen / Freie Dienstnehmer in die Abfertigung NEU einbezogen. 

Die Finanzierung der Abfertigung NEU wird durch ein beitragsorientiertes System gesichert. Die Arbeitgeberin/der Arbeitgeber leistet einen Beitrag in der Höhe von 1,53 Prozent des monatlichen Entgeltes sowie allfälliger Sonderzahlungen

Quelle und weiterführende Informationen: Bundeskanzleramt (HELP.gv.at)

Barwert

Der Barwert (z.T. Gegenwartswert oder aus dem Englischen: present value) ist ein Begriff aus der Finanzmathematik und entspricht dem Wert, den eine zukünftig anfallende Zahlung in der Gegenwart besitzt. Anders ausgedrückt ist es der Wert aller Zahlungen am Anfang der Laufzeit (zum Zeitpunkt 0). Daneben gibt es noch den Begriff des versicherungsmathematischen Barwerts, welcher eine Verallgemeinerung des finanzmathematischen Barwerts darstellt.

BilMoG

Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz

Mit dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) ist im Mai 2009 die größte deutsche Bilanzrechtsreform der letzten Jahrzehnte in Kraft getreten. Ziel des Gesetzgebers mit dem BilMoG ist, zu deregulieren, Kosten zu senken und die nationalen Abschlüsse zu internationalisieren, um so die Aussagekraft des HGB-Abschlusses zu erhöhen, ohne dabei die gängigen Nachteile der IFRS-Rechnungslegung (hohe Komplexität, hoher Zeitaufwand, hohe Kostenbelastung) in Kauf nehmen zu müssen. Die Neuregelungen des BilMoG bringen in vielen Bereichen der Rechnungslegung grundlegende Änderungen mit sich, von denen einige im Folgenden exemplarisch zusammengestellt werden.

Quelle: Bundesanzeiger Verlag GmbH

Direkte Leistungszusage

Die direkte Leistungszusage ist die Vorsorge des Arbeitgebers für einzelne Mitarbeiter. Dem Begünstigten wird schriftlich, rechtsverbindlich und unwiderruflich zugesagt, ab Erreichen eines bestimmten Pensionsalters eine Firmenpension zu leisten.

Liquide

Personen, die bereits eine Pension ausbezahlt bekommen: z.B. Alterspensionist, BU – Pensionist, Witwe(r), Waise,….

Steuerrechtliche Rückstellung

Berechnungen nach Einkommensteuergesetz (EStG)
Die Berechnung erfolgt unter Beachtung der Berechnungsvorschriften der §§ 14 und 116 des EStG 1988 idgF und kann in Erfüllung dieser als steuerrechtliche Rückstellung angesetzt werden.

Die Berechnung erfolgt nach dem Gegenwartswertverfahren (Ansammlungsverfahren).
Im Gegenwartswertverfahren wird zum Bewertungsstichtag jenes Deckungskapital ermittelt, welches für eine gleichmäßige, über die aktive Dienstzeit verteilte Finanzierung erforderlich ist.

Rückstellungen für künftige Erhöhungen von Ansprüchen werden stets in der restlichen aktiven Dienstzeit, d.h. vom Zeitpunkt der Erhöhung an, angesammelt.

Als Rechnungszinsfuß gilt für die Berechnung 6 % p.a.

US-GAAP

US Generally Accepted Accounting Principles

Unternehmen, die an einer amerikanischen Börse notieren, sind zur Rechnungslegung gemäß US – GAAP verpflichtet, um den Investoren möglichst transparente und vollständige Informationen zukommen lassen zu können.

 

XBRL

XBRL, die „eXtensible Business Reporting Language“, ist ein international akzeptierter Standard für den Austausch, die Interpretation und Darstellung finanzieller und nichtfinanzieller Unternehmensinformationen, also z.B. Jahresabschlüsse von Unternehmen. Basierend auf dem Internetstandard XML hebt XBRL als einheitliche Schnittstelle für den Austausch von Unternehmensinformationen Software- und Systemgrenzen auf. Dabei definiert XBRL keine neuen Rechnungslegungsvorschriften, sondern bildet die bestehenden, wie z.B. HGB, IFRS oder US-GAAP, lediglich erstellungs- und verarbeitungsgerecht ab.

Quelle: https://de.xbrl.org/

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Abfertigung ALT

Abfertigung Alt bis Eintrittsdatum 31.12.2002
Abfertigungansprüche

Dienstjahre                                      Anspruch Monatsentgelte
 0 – 2                                                              0
 3 – 4                                                           2 / 12
 5 – 9                                                           3 / 12
10 – 14                                                        4 / 12
15 – 19                                                        6 / 12
20 – 24                                                        9 / 12
ab 25                                                         12 / 12

Abfertigung NEU

Für Arbeitnehmerinnen/für Arbeitnehmer, deren Arbeitsverhältnis ab dem 1. Jänner 2003 begonnen hat, gilt das  Betriebliche Mitarbeiter- und Selbständigenvorsorgegesetz (BMSVG) und damit die Abfertigung NEU. Seit 1. Jänner 2008 sind auch Freie Dienstnehmerinnen / Freie Dienstnehmer in die Abfertigung NEU einbezogen. 

Die Finanzierung der Abfertigung NEU wird durch ein beitragsorientiertes System gesichert. Die Arbeitgeberin/der Arbeitgeber leistet einen Beitrag in der Höhe von 1,53 Prozent des monatlichen Entgeltes sowie allfälliger Sonderzahlungen

Quelle und weiterführende Informationen: Bundeskanzleramt (HELP.gv.at)

Aktuar

Aktuare sind wissenschaftlich ausgebildete Experten, die sich auf der Basis mathematisch-statistischer Methoden mit der Modellierung, Bewertung und Steuerung von Risiken auseinandersetzen.

Homepage der Aktuarvereinigung Österreich (AVÖ): https://avoe.at

Barwert

Der Barwert (z.T. Gegenwartswert oder aus dem Englischen: present value) ist ein Begriff aus der Finanzmathematik und entspricht dem Wert, den eine zukünftig anfallende Zahlung in der Gegenwart besitzt. Anders ausgedrückt ist es der Wert aller Zahlungen am Anfang der Laufzeit (zum Zeitpunkt 0). Daneben gibt es noch den Begriff des versicherungsmathematischen Barwerts, welcher eine Verallgemeinerung des finanzmathematischen Barwerts darstellt.

Betriebliche Altersvorsorge

Seit 1990 gibt es in Österreich mit dem Betriebspensionsgesetz (BPG) eigene arbeitsrechtliche Vorschriften für die betriebliche Altersvorsorge (Zweite Säule). Die Arbeitgeberin/der Arbeitgeber kann im Rahmen eines Arbeitsverhältnisses mit dem Betriebsrat einen Kollektivvertrag oder eine Betriebsvereinbarung oder mit den Arbeitnehmern eine Vereinbarung gemäß Vertragsmuster über eine zusätzliche Alters-, Hinterbliebenen- und eventuell Invaliditätsvorsorge abschließen. Das Betriebspensionsgesetz erfasst Leistungszusagen, die durch 

  • Pensionskassen
  • Versicherungsunternehmen im Wege der betrieblichen Kollektivversicherung,
  • Einrichtungen der betrieblichen Altersversorgung im Sinne der Richtlinie 2003/41/EG,
  • so genannte direkte Leistungszusagen oder
  • Abschluss von Versicherungsverträgen

    zu erfüllen bzw. zu erbringen sind.

Quelle und weiterführende Informationen: Bundesministerium für Finanzen (BMF)

BilMoG

Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz

Mit dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) ist im Mai 2009 die größte deutsche Bilanzrechtsreform der letzten Jahrzehnte in Kraft getreten. Ziel des Gesetzgebers mit dem BilMoG ist, zu deregulieren, Kosten zu senken und die nationalen Abschlüsse zu internationalisieren, um so die Aussagekraft des HGB-Abschlusses zu erhöhen, ohne dabei die gängigen Nachteile der IFRS-Rechnungslegung (hohe Komplexität, hoher Zeitaufwand, hohe Kostenbelastung) in Kauf nehmen zu müssen. Die Neuregelungen des BilMoG bringen in vielen Bereichen der Rechnungslegung grundlegende Änderungen mit sich, von denen einige im Folgenden exemplarisch zusammengestellt werden.

Quelle: Bundesanzeiger Verlag GmbH

DBO – Defined Benefit Obligation (IAS/IFRS)

Die DBO ist der Barwert der bereits erworbenen Pensionsansprüche, sie stellt die Sollrückstellung nach IAS dar.

Für die Berechnung der DBO werden als Bemessungsgrößen die zum Stichtag erreichten Ansprüche unter Einbezug zukünftiger Steigerungen. (Veränderungen des Gehaltes, der Sozialversicherungsleistungen, sowie Pensionsvalorisierungen) berücksichtigt. Es ist der Barwert der den bereits abgeleisteten Dienstjahren zuzuordnenden erreichten Anwartschaft, unter Berücksichtigung zukünftiger Gehaltsänderungen.

DBO erwartete= DBO + SC + IC – geschätzte Auszahlungen

Direkte Leistungszusage

Die direkte Leistungszusage ist die Vorsorge des Arbeitgebers für einzelne Mitarbeiter. Dem Begünstigten wird schriftlich, rechtsverbindlich und unwiderruflich zugesagt, ab Erreichen eines bestimmten Pensionsalters eine Firmenpension zu leisten.

EIOPA

Europäische Aufsichtsbehörde für das Versicherungswesen und die betriebliche Altersversorgung. Neben der EBA (Europäische Bankenaufsichtsbehörde) und ESMA (Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde) eine der Europäischen Finanzaufsichtsbehörden. Zur EIOPA-Homepage.

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Liquide

Personen, die bereits eine Pension ausbezahlt bekommen: z.B. Alterspensionist, BU – Pensionist, Witwe(r), Waise,….

Solvency II

Das neue Versicherungsaufsichtssystem Solvency II ist mit 1.1.2016 in Kraft getreten. Eine grundlegende Reform des Versicherungsaufsichtsrechts, im Speziellen der Solvabilitätsvorschriften (Eigenmittelanforderungen) für Versicherungs- und Rückversicherungsunternehmen, soll als Ergebnis dieses EU-weiten Projekts erreicht werden.

Steuerrechtliche Rückstellung

Berechnungen nach Einkommensteuergesetz (EStG)
Die Berechnung erfolgt unter Beachtung der Berechnungsvorschriften der §§ 14 und 116 des EStG 1988 idgF und kann in Erfüllung dieser als steuerrechtliche Rückstellung angesetzt werden.

Die Berechnung erfolgt nach dem Gegenwartswertverfahren (Ansammlungsverfahren).
Im Gegenwartswertverfahren wird zum Bewertungsstichtag jenes Deckungskapital ermittelt, welches für eine gleichmäßige, über die aktive Dienstzeit verteilte Finanzierung erforderlich ist.

Rückstellungen für künftige Erhöhungen von Ansprüchen werden stets in der restlichen aktiven Dienstzeit, d.h. vom Zeitpunkt der Erhöhung an, angesammelt.

Als Rechnungszinsfuß gilt für die Berechnung 6 % p.a.

T4U

Abkürzung für "Tool for Undertakings". Bis 2017 von der EIOPA zur Verfügung gestelltes Meldetool, um XBRL Meldungen zu erzeugen. Mittlerweile müssen Unternehmen auf kommerzielle Lösungen wie die von SecondFloor zurückgreifen.

verknüpfte Glossar Beiträge

US-GAAP

US Generally Accepted Accounting Principles

Unternehmen, die an einer amerikanischen Börse notieren, sind zur Rechnungslegung gemäß US – GAAP verpflichtet, um den Investoren möglichst transparente und vollständige Informationen zukommen lassen zu können.

 

USP

Abkürzung für UnternehmensSpezifische Parameter. Eine Auswahl an speziellen Parametern, die man bei der Berechnung der Solvenzkapitalanforderung durch unternehmenseigene Parameter ersetzen kann. Muss von der FMA genehmigt werden.

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XBRL

XBRL, die „eXtensible Business Reporting Language“, ist ein international akzeptierter Standard für den Austausch, die Interpretation und Darstellung finanzieller und nichtfinanzieller Unternehmensinformationen, also z.B. Jahresabschlüsse von Unternehmen. Basierend auf dem Internetstandard XML hebt XBRL als einheitliche Schnittstelle für den Austausch von Unternehmensinformationen Software- und Systemgrenzen auf. Dabei definiert XBRL keine neuen Rechnungslegungsvorschriften, sondern bildet die bestehenden, wie z.B. HGB, IFRS oder US-GAAP, lediglich erstellungs- und verarbeitungsgerecht ab.

Quelle: https://de.xbrl.org/

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