RT 2018 G

01.10.2018

Auswertungen für die gesetzliche (deutsche) Rentenversicherung zeigen, dass ein statistisch nachweisbarer Zusammenhang zwischen der Lebenserwartung und der Höhe der gezahlten Rente besteht. Höhere Renten sind im Durchschnitt länger zu zahlen als niedrige.
Dieser Zusammenhang wird in den neuen Richttafeln durch einen pauschalen Abschlag auf die Sterbewahrscheinlichkeiten berücksichtigt.

In der Steuerbilanz wird je nach Zusammensetzung des Bestandes eine Zuführung zur Pensionsrückstellung zwischen 0,8 % und 1,5 % erwartet.
Nach handelsrechtlichen und internationalen Rechnungslegungsgrundsätzen ist der Einmaleffekt mit 1,5 % bis 2,5 % deutlich höher - und ist vom Rechnungszins, von der Gehaltsdynamik und der Fluktuation abhängig.

In der Steuerbilanz ist der Anpassungsaufwand über drei Jahre zu verteilen, während er in der Handelsbilanz sofort zu erfassen ist.
Nach internationalen Rechnungslegungsgrundsätzen handelt es sich um einen annahmenbedingten versicherungsmathematischen Verlust, der erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst wird.

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